Betain

(48) Betain bzw. Cholin senkt Homocystein um durchschnittlich 3µmol/L (-18%), was sich in einer physiologischen Studie durch einen Methionin-Belastungstest nachweisen lies.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16002808/

(142) Betain ist ein wichtiger Senker von Homocystein bei bekannter MTHFR 677 TT Mutation.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17284634/

(587) Betain (2x125mg/Tag über drei Monate) zusätzlich zu einer Therapie mit S-Adenosyl- Methionin verbessert bei einer Depression deutlich Scores von Angst (-74%), psychomotorischer Agitation, Gefühlen von Wertlosigkeit und Hilflosigkeit, Somatisierung und körperlicher Leistungsfähigkeit.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25653537/

(655) Betain verbessert zahlreiche Parameter eines depressiven Verhaltens bei Mäusen, vergleichbar mit Ketamin und hebt psychotomimetische Effekte des Ketamins auf. Der häufigste Sweet Spot für die Effekte liegt bei einer Betain-Dosierung von 30mg/kgKG. (Tierstudie)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27363702/

(664) Eine antenatale Depression ist deutlich assoziiert mit verminderten Spiegeln an Carnitin und Betain, suizidale Vorstellungen sind deutlich assoziiert mit 5-Hydroxy tryptophan, Phenylalanin, Betain, Vitamin B1, Cholin, Lysin und Methionin. (Metabolomische Studie)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31744743/

(690) Betain (6-10g/Tag über 12 Wochen) verbessert bei Übergewicht und metabolischem Syndrom nichtsignifikant eine Insulinresistenz. (RCT, n=27)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29860335/

(734) Betain senkt den Körperfettanteil, ohne das Körpergewicht zu ändern. (Systematischer Review und Meta-Analyse)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31623137/

(735) Eine hochdosierte Supplementation mit Betain (6,6g/Tag für 10 Tage, dann 10g/Tag für 12 Wochen) bei Patienten mit metabolischem Syndrom erhöht Serin und Methionin, die Änderungen des Nüchtern-Blutzuckers und Insulinspiegels waren nicht statistisch signfikant. (randomisiert-kontrollierte Studie, n=27)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29860335/

(738) Eine Supplementation mit Betain (2x 1,25g/Tag) über zehn Tage führt zur Erhöhung von Wachstumshormon, IGF-1 und Senkung von Cortisol, ohne Einfluss auf Insulin und wirkt somit anabol auf den Muskel. (Studie an 12 sportlichen Männern, placebokontrolliert)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22976217/

(739) Betain (2,5g/Tag über 14 Tage) verbessert die sportliche Leistungsfähigkeit (Wiederholungen von Beinpresse, Bankdrücken), niedrigerem Cortisol und Laktat nach dem Sport sowie höherem Testosteron. (doppelblinde Crossover-Studie, n=10, nur Männer)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35599921/

(740) Betain (2g/Tag über 14 Wochen) führt bei jungen männlichen Fußballern zu einer Zunahme des Testosterons und des Verhältnisses von Testosteron zu Cortisol sowie von IGF-1 und Wachstumshormon. (n=29, RCT)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33663545/

(741) Die Verwendung von Betain im C1-Stoffwechsel erfordert Zink für die entsprechende Methyltransferase.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17086380/

(754) Bei Refluxösophagitis ergibt sich bei einem Vergleich von Omeprazol (20mg) mit einem Supplement ( Melatonin 6mg/Tag, Tryptophan 200mg/Tag, Vitamin B12 50µg/Tag, Methionin 100mg/Tag, Vitamin B6 25mg/Tag, Betain 100mg/Tag und Folsäure 10mg/Tag; über 40 Tage) eine Abheilungsrate der endoskopisch bestätigten Diagnose von 100% (im Schnitt Beschwerdefreiheit sieben Tage nach Beginn) gegenüber 65,7% in der Omeprazol-Gruppe. (Heads-up-RCT, n=351)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16948779/

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