Reizdarmsyndrom

(264) Glutamin (10-15g über acht Wochen) hilft in einer randomisiert-kontrollierten Studie klinisch sehr gut beim postinfektiösen, diarrhoe-dominanten Reizdarmsyndrom.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30108163/

(352) Beim Reizdarmsyndrom ist Malondialdehyd um 32% gegenüber der gesunden Vergleichsgruppe erhöht.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28506572/

(458) Bei Kindern mit persistierender Diarrhoe führt die Supplementation mit Vitamin A und Zink zu einer klinisch relevanten Verbesserung der Diarrhoe. Eine Anwendbarkeit beim Reizdarmsyndrom besteht möglicherweise.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27499581/

(464) Vitamin A verbessert das Reizdarmsyndrom durch Änderung des Mikrobioms, einhergehend mit einer Stärkung der Darmbarriere im Rattenmodell.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34507723/

(576) Vitamin D (50.000IE/2Wochen über sechs Monate) verbessert eine Reihe inflammatorischer und antiinflammatorischer Marker bei Reizdarmsyndrom (RCT, n=85)

https://iji.sums.ac.ir/article_39388.html

(577) Butyrat (2x150mg als Natriumbutyrat) bessert ein Reizdarmsyndrom (n=79, RCT, wenig Signifikanz, wenig beeindruckender klinischer Effekt)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22738315/

(578) Über 90% aller Patienten (n=94) mit einem Reizdarmsyndrom weisen einen Mangel an Vitamin E auf.

https://goums.ac.ir/mljgoums/article-1-254-en.html

(580) Die Serumspiegel von Zink und Kupfer bei Patientinnen mit prämenstruellem Syndrom mit oder ohne Reizdarmsyndrom unterscheiden sich nicht.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30590227/

(588) Ein Reizdarmsyndrom zusammen mit Veränderungen der Interleukin-Zusammensetzung ist ein guter Prädiktor für ein postinfektiöses Chronic Fatigue Syndrom.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35350440/

(609) Ein Supplement (1002mg Linolsäure, 432mg alpha-Linolensäure, 200mg Quercetin, 20mg Nicotinamid, 400mcg methylierte Folsäure sowie Kurkuma und Mutterkraut) über 12 Wochen verringert CA125 und PGE2 sowie Reizdarm, Dysmenorrhoe, Dyspareunie und chronischen Beckenbodenschmerz bei Endometriose. (open-label mit 3 Armen, jeweils n=30, aber teils deutlichen Effekten)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29243819/

(501) Beim Reizdarmsyndrom hilfreiche Aminosäuren im Tierexperiment sind unter anderem Glutamin, Arginin, Methionin bzw. Cystein, Tryptophan und Glycin.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28832517/

index