Serin

(230) Glycin und Serin sind bei einem Vitamin B6-Mangel relativ erhöht.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/5540438/

(317) Ein Supplement mit Cholin, GABA, Arginin, Glutamin und Serin verbessert bei chronischen Rückenschmerzen Schmerzen und auch Entzündungsparameter in einer randomisiert-kontrollierten Studie.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25237981/

(552) Bei Long COVID bestehen in einer metabolomischen Analyse Veränderungen bei Cystein (vermindert), Glutathion (vermindert), Taurin (vermindert), Serin (vermindert), Alanin (vermindert), Glycin (vermindert), Glutamin (vermindert), S-Adenosyl- Homocystein, Kynureninsäure (erhöht), Nicotinsäure (erhöht), Tryptophan (vermindert).

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32559180/

(623) Glycin (120mg/kgKG intraperitoneal einmalig) und L- Serin (168 mg/kgKG intraperitoneal einmalig) nach einer mit einer mit Ketamin behandelten, LPS-induzierten Depression im Mausmodell attenuieren eine Depression zusätzlich (Vorsicht: diese Aussage ist eine Inferenz!); die Freisetzung dieser Aminosäuren durch Ketamin aus dem Skelettmuskel scheint einen Teil der antidepressiven Wirkung des Ketamins auszumachen.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31321459/

(637) S- Ketamin inhibiert enantioselektiv den Transport von D- Serin in Neuronen. Gleichzeitig aktivieren beide Enantiomere die Expression der Serinracemase, wodurch es durch beide Enantiomere zu einem Abfall des intrazellulären D-Serins kommt.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26140427

(656) Ein Folsäure-Mangel führt zu einer auf 1/6 reduzierten Umwandlung von Serin zu Glycin. (physiologische Tierstudie)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15428426/

(657) Serin ist eine bedingt essentielle Aminosäure. (Review)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35565953/

(634) Die Plasmakonzentration an Serin (sowohl in der D- als auch in der L-Form) ist (bei deutlicher Erhöhung) ein guter Kandidat als Biomarker für Non-Response auf Ketamin bei therapierefraktärer Depression. 7/8 Respondern hatten ein Plasma-L-Serin von unter 50µM, 12/13 Nonrespondern ein Plasma-L-Serin von weit über 210µM. Allerdings lagen beide Ausreißer in den Gruppen sehr nahe am Trennkriterium von 50% Depressions-Score-Verbesserung.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25056852/

(639) Der Zufluss an Serin über die Serinracemase und der Abbau über die D-Aminosäuren-Oxidase ist über Stickstoffmonoxid gesteuert. D- Serin inhibiert die neuronale NO-Synthetase, die verminderte NO-Produktion führt zu einem verminderten Abbau von D-Serin über die D-Aminosäuren-Oxidase.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16298487/

(661) Serin und Glycin können im Tierexperiment (Hühner) gegeneinander problemlos ausgetauscht werden, benötigen aber zwingend adäquate Folsäure zur Umwandlung, weil sonst deutlich das Massenwachstum abnimmt.

https://pdfs.semanticscholar.org/c0bf/668c4e4ae72b1fa4128d6ed9140098c186ab.pdf

(735) Eine hochdosierte Supplementation mit Betain (6,6g/Tag für 10 Tage, dann 10g/Tag für 12 Wochen) bei Patienten mit metabolischem Syndrom erhöht Serin und Methionin, die Änderungen des Nüchtern-Blutzuckers und Insulinspiegels waren nicht statistisch signfikant. (randomisiert-kontrollierte Studie, n=27)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29860335/

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