Coenzym Q10

(22) Coenzym Q10 verringert inflammatorische Marker bei Multiple Sklerose in einer Laborstudie.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24621064

(33) Coenzym Q10 ermöglicht als Kofaktor den Einbau von Selen für die Selenocystein-Synthese durch den Körper.

https://doi.org/10.2478/inmed-2019-0083

(34) Durch Coenzym Q10 bessern sich die Insulinresistenz gemessen an Nüchternglukose, HOMA-IR, Gesamtcholesterin, LDLC, Ferritin, HDLC bei Frauen mit Typ-2-Diabetes in einer randomisiert-kontrollierten Studie.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29365333

(35) Trizyklische Antidepressiva inhibieren von Coenzym Q10 abhängige Enzyme.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22118833

(119) Durch Coenzym Q10 und Selen kommt es zu einer reduzierten kardiovaskulären Mortalität noch 12 Jahre nach einer 4jährigen Supplementationsphase in einer größeren randomisiert-kontrollierten Studie.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22626835

(155) Betablocker inhibieren von Coenzym Q10 abhängige Enzyme.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17892

(163) Vitamin B2 ist in einer randomisiert-kontrollierten Studie nützlich bei Migräne, zusammen mit Magnesium und Coenzym Q10 in einem proprietären Präparat.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25916335

(231) Coenzym Q10 verringert die Symptome einer bipolaren Störung deutlich.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30106880/

(276) Selen ist ein Kofaktor der Thioredoxin-Reduktase, dadurch wird die Regeneration von Coenzym Q10 ermöglicht.

https://doi.org/10.2478/inmed-2019-0083

(76) Bei der Fibromyalgie bessern sich Müdigkeit und Schlafstörungen bei Frauen durch Coenzym Q10 in einer nichtrandomisierten open-label cross-over Studie bei einer Dosierung von 2x100mg.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27974102

(367) Coenzym Q10 (2x100mg/Tag) senkt bei Typ-2-Diabetikern das Malondialdehyd um 14%, Isoprostane im Urin, LDL-Cholesterin, dafür steigen HDL-Cholesterin und Adiponectin.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29933718/

(371) In einer open-label-Studie bei Patienten mit Herpes zoster führt die Supplementation (zusätzlich zur Standardtherapie) über 90 Tage (Einnahme 4x täglich) mit Coenzym Q10 (4x12.5mg), Vitamin E (als alpha-Tocopherol, 4x12.5mg), Selenaspartat (4x12.5µg) und Methionin (4x50mg) zu einer Abnahme der Rückfälle von 40% auf 5%. Die Heilungsgeschwindigkeit ist klinisch nicht signifikant gesteigert.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22079390/

(444) Coenzym Q10 (200mg/Tag) und NADH verbessern in einer randomisiert-kontrollierten Studie Fatigue, Lebensqualität, Schlafdauer und Schlafeffizienz beim Chronic Fatigue Syndrom. (Volltext zur Effektstärkenbewertung nicht verfügbar)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34444817/

(479) Ein speziell formuliertes proprietäres Coenzym Q10-Präparat kann Mitochondrien aus Tenozyten in der Zellkultur vor Radikalstress durch Flourchinolone fast vollständig schützen.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19235604/

(488) Eine Supplementation mit Coenzym Q10 (Ubiquinon 50mg/Tag), Vitamin E (alpha-Tocopherol, 50mg/Tag) und Selen (48µg/Tag) über 35 Tage verbessert bei der Psoriasis den Schwerescore. (randomisiert-kontrollierte Studie, NNT 3.25, RR 0.33)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19041224/

(586) Eine Vorbehandlung mit Coenzym Q10 (200mg 3x täglich über 60 Tage) bei Unfruchtbarkeit wegen geringer ovarieller Reserve und in-vitro-Fertilisation führt zu einem höheren E2-Peak, mehr gewonnene Oozyten, mehr befruchtete Oozyten, eine höhere Fertilisationsrate und eine höhere Anzahl hochqualitativer Embryos. Die kumulative Schwangerschaftsrate und die kumulative Lebendgeburtrate waren nichtsignifikant erhöht (31 gegenüber 17% bzw. 29 gegenüber 15%). (n=186, RCT)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29587861/

(595) Coenzym Q10 (100mg/Tag über zwei Monate) verbessert Interleukin-6, VEGF und Interleukin-8 bei Patientinnen mit Brustkrebs. (n=59, RCT)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31824163/

(666) Cofaktoren der endogenen Synthese von Coenzym Q10 sind FAD, NAD, Magnesium, S-Adenosyl- Methionin, Eisen und Schwefel. (Übersichtsarbeit)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28927698

(670) Bei der Fibromyalgie besteht eine Verteilungsstörung von Coenzym Q10, welches vermehrt im Plasma vorliegt, jedoch vermindert in Monozyten. Die Inkubation der Monozyten in Q10-haltiger Lösung führt zu einer deutlich höheren Aufnahme gegenüber den Monozyten bei Gesunden.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19133251/

(672) Ein normaler Spiegel an Coenzym Q10 schließt selbst einen genetisch determinierten Mangel nicht sicher aus; die Messung in Muskelgewebe und Fibroblasten ist wesentlich aussagekräftiger.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18387363/

(673) Coenzym Q10 (300mg/Tag über neun Monate) senkt in einer Fallserie (5 Patienten) durchgehend Anzahl der Tender Points (mehr als Halbierung), VAS (mehr als Halbierung), FIS-Fibromyalgiescore (mehr als Halbierung), MIDAS-Migränescore (mehr als Halbierung), Lipidperoxidation (circa -70 bis -80% im Serum und mehr als Halbierung in Monozyten) und erhöht das Q10 in Monozyten (über Verdoppelung).

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21496502/

(676) Coenzym Q10 (300mg/Tag über 40 bzw. 80 Tage) bessert bei Fibromyalgie VAS (-5 Punkte), HAMD (-6 Punkte), FIQ-Fibromyalgiescore (-20 Punkte), mitochondriales Stressniveau, reduziertes Glutathion (ca. 16 auf 23µM), Superoxiddismutase im Serum (ca 1,18 auf 1,43µM) sowie Serummarker auf Entzündung und Apoptose. (RCT, crossover design, n=11; Bewertung: kleine Studie, aber aufgrund der vielen Marker und sauberen Durchführung aussagekräftig)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31387429/

(677) Bei Coenzym Q10 ist pharmakokinetisch von einer Absorption nullter Ordnung auszugehen. Der Spitzenspiegel im Blut wird nach gut 6 Stunden erreicht. Die Plasmahalbwertszeit liegt bei 33 Stunden.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16551570/

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