ADHS

(267) Vitamin D (50.000IE/w) und Magnesium (6mg/kg/d) verbessern klinisch signifikant Teilbereiche des ADHS.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33865361/

(329) ADHS ist laut einer Biomarker/Metabolomik-Studie eine Vitamin B6-abhängige Erkrankung.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24321736/

(372) Bei Kindern mit ADHS gibt statistisch signifikante (aber an den Einzelwerten schlecht ableitbare) Veränderungen: Histidin, Glutamin und Prolin sind vermindert, Asparaginsäure, Glutaminsäure und Hydroxyprolin sind erhöht. In anderen Studien berichtete Unterschiede bei Phenylalanin, Tyrosin und Tryptophan wurden nicht beobachtet.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33786176/

(373) Kinder mit ADHS haben niedrigere Serumspiegel an Vitamin B12, Folsäure, Vitamin B6 und Eisen (gemessen am Ferritin). Ebenso besteht ein ungünstigeres Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31109092/

(374) Ein recht hoch dosiertes Multivitaminpräparat (siehe Supplementmaterial online) wirkt in einer randomisiert-kontrollierten Studie bei ADHS klinisch signifikant gegen Aufmerksamkeitsstörung und Hyperaktivität bzw. Impulsivität.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24482441/

(375) In einem Follow-up ein Jahr nach einer Multivitamin-Studie bei ADHS verbesserten sich 84% der Patienten mit dem Präparat, während nur 50% der Patienten, die auf psychiatrische Medikamente wechselten, sich verbesserten. Die Nutzung psychiatrischer Medikation war insgesamt mit einer Verschlechterung von Stimmung und Angst assoziiert (CAVE Selektionsbias).

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31343273/

(376) Ein relativ hoch dosiertes Multivitamin-Präparat (siehe Supplementmaterial online) bringt klinisch relevante Besserung eines ADHS insbesondere in den Teilbereichen Hyperaktivität und emotionale Regulation (mittlere Effektstärken).

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28967099/

(377) Melatonin ist eine effektive und nebenwirkungsarme Behandlung bei Schlafstörungen bei Kindern mit ADHS.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20028959/

(378) Melatonin steigert die Schlafdauer von 8 auf 8,5 Stunden und die Dauer bis zum Schlafbeginn von 23 auf 18 Minuten bei Kindern (7-12 Jahre) mit ADHS. Für Aufmerksamkeitsdefizit und Hyperaktivität gibt es relevante Placeboeffekte.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22952551/

(416) Mängel Vitamin A und Vitamin D beim ADHS sind häufiger als in einer Vergleichsgruppe.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33329153/

(432) Taurin zeigt im ADHS-Tiermodell positive Effekte in der funktionellen Bildgebung. Die klinische Signifikanz ist daraus nicht ableitbar.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28700674/

(441) Beim ADHS ist Malondialdehyd 6,7fach gegenüber einem gesunden Vergleichskollektiv erhöht.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18043768/

(466) Änderungen im Tryptophan- und Lipidstoffwechsel im Hundemodell werden mit ADHS-artigen Symptomen in einer metabolomischen Studie am Hund in Verbindung gebracht. Bindeglied hierbei soll das Mikrobiom sein, ein Zusammenhang mit Vitamin B6 wurde dabei nicht hergestellt oder untersucht.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27686065/

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