Vitamin D

(313) Eine umfassende Metaanalyse findet bei Depression positive Effekte für S-Adenosyl- Methionin (Dosierungen 800-1600mg/Tag), Folsäure (0.5-10mg/Tag), Folsäure plus Vitamin B12 plus Vitamin B6, Methylfolat (15-30mg/Tag), Vitamin B12 (1000µg s.c./Tag), Omega-3-Fettsäuren (1-4.4g/Tag), Tryptophan (4-18g/Tag bzw. 0.1g/kgKG/Tag), Zink (25mg/Tag), Vitamin C (1g/Tag), Vitamin D (1500 IE/Tag), Aminosäuren-Mischungen, Kreatin (5g/Tag).

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27113121/

(26) Vitamin D wird von der Mutter an den Säugling weitergegeben.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22554179

(46) In einer quasi-randomisiert-kontrollierten Studie hat Vitamin D bei chronischer Rhinosinusiti eine stark positive Wirkung, aber auch sehr starke Placeboeffekte.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32984142/

(64) Bei der Fibromyalgie ist die Therapie mit Vitamin D ohne Nutzen.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33570701/

(138) In einer Metaanalyse zur Vitamin D-Supplementation bei Multiple Sklerose finden sich allgemein positive Effekte, ohne dass eine effektive Dosis etabliert werden konnte.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30284038

(158) Zink verbessert die Vitamin D-Produktion in einer randomisiert-kontrollierten Studie, jedoch mit fragwürdigem p-Wert.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33607357/

(178) Omega-3-Fettsäuren 2x1g/Tag zusammen mit Vitamin D bessern in einer randomisiert-kontrollierten Studie den EDSS bei Multiple Sklerose.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29982544

(267) Vitamin D (50.000IE/w) und Magnesium (6mg/kg/d) verbessern klinisch signifikant Teilbereiche des ADHS.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33865361/

(292) Vitamin D (50.000 IE wöchentlich für acht Wochen) verbessert in einer randomisierten, placebokontrollierten Studie verringert die Schmerzintensität und die Tage mit Schmerzen sowie den Schmerzmittelbedarf bei Frauen mit primärer Dysmenorrhoe.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34010550/

(333) Chronische hohe Fruktose-Zufuhr vermindert die Synthese und erhöht den Abbau von aktivem Vitamin D und vermindert dadurch die Aufnahme von Calcium aus dem Darm.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23571713/

(416) Mängel Vitamin A und Vitamin D beim ADHS sind häufiger als in einer Vergleichsgruppe.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33329153/

(486) Eine Supplementation mit Vitamin D (50.000 IE/Woche) über neun Wochen sank die Anzahl der Frauen, die die Kriterien für ein Prämenstruelles Syndrom (ohne Dysmenorrhoe) erfüllen, von 14.9% auf 4.8%. (große Interventionsstudie ohne Kontrollarm, vorwiegend Minderjährige, wenige signifikante Ergebnisse, wenn dann nur in sehr speziellen Einzel-Items)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29447494/

(489) Eine dreimalige Gabe von Vitamin D (je 150.000IE) im Monatsabstand kann bei Jugendlichen einen Vitamin-D-Mangel beheben.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34710271/

(511) Vitamin D (50.000IE/Woche für drei Monate) senkt mäßig das Ausmaß einer generalisierten Angststörung bei Patienten mit laborchemisch gesichertem Vitamin-D-Mangel. (open-label mit Kontrollarm)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31478182/

(576) Vitamin D (50.000IE/2Wochen über sechs Monate) verbessert eine Reihe inflammatorischer und antiinflammatorischer Marker bei Reizdarmsyndrom (RCT, n=85)

https://iji.sums.ac.ir/article_39388.html

(593) Die Gabe von Vitamin A und Vitamin D (jeweils 50.000IE/Woche, über 12 Wochen) nach einem Schlaganfall reduziert Interleukin-1beta (-56%) und den NIHSS-Stroke-Score (-55%).

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32567290/

(610) Bei pädiatrischem Long COVID sind mögliche Therapieoptionen unter anderem Vitamin D, Vitamin E, Zink, Selen, Magnesium und Curcumin. (Review-Artikel)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35454144/

(660) Evidenz für eine unterstützende Therapie der Depression (zusätzlich zur Psychopharmakotherapie) besteht für S-Adenosylmethionin, Methylfolat, Omega-3-Fettsäuren und Vitamin D. Die Studienlage für Zink, Folsäure, Vitamin C und Tryptophan ist tendenziell negativ. Einzelne positive Studien existieren für Kreatin, Folinsäure und Aminosäure-Mischungen. (systematischer Review)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27113121/

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