Folsäure

(313) Eine umfassende Metaanalyse findet bei Depression positive Effekte für S-Adenosyl- Methionin (Dosierungen 800-1600mg/Tag), Folsäure (0.5-10mg/Tag), Folsäure plus Vitamin B12 plus Vitamin B6, Methylfolat (15-30mg/Tag), Vitamin B12 (1000µg s.c./Tag), Omega-3-Fettsäuren (1-4.4g/Tag), Tryptophan (4-18g/Tag bzw. 0.1g/kgKG/Tag), Zink (25mg/Tag), Vitamin C (1g/Tag), Vitamin D (1500 IE/Tag), Aminosäuren-Mischungen, Kreatin (5g/Tag).

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27113121/

(16) In einer randomisiert-kontrollierten Studie bei PCOS (Multivitamin vs. nur Folsäure) kam es zu einer höheren Schwangerschaftsrate und weniger Versuchen bis zur Schwangerschaft bei Einnahme des Multivitamins.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22138521

(88) Liponsäure führt in einer randomisiert-kontrollierten Studie zusammen mit L- Carnitin, Zink, B-Komplex und Folsäure zu einer Verbesserung der glykämischen Kontrolle und der Blutfette.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5133803/

(106) Es existiert kein Goldstandard für die Untersuchung von Blut bei Folsäure- oder Vitamin B12-Mangel. Homocystein und Methylmalonsäure sollten als Indikatoren mit in Betracht gezogen werden.

http://clinchem.aaccjnls.org/content/46/8/1277

(132) Vitamin B12 und Folsäure verbessern bei Typ-2-Diabetes in einer kleinen randomisiert-kontrollierten Studie deutlich den HbA1c.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33066869/

(168) Vegetarische Ernährung verursacht ein erhöhtes Homocystein, vermindertes Vitamin B12 und verminderte Folsäure.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12011576/

(207) Der Folsäurestatus ist ätiologisch mit Zervixdysplasien und Zervixkarzinomen verbunden. Die Störung des C1-Metabolismus (B2, B6, B12, Folsäure) ist eine wichtige Grundlage.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12163690/

(221) Folsäuremangel und die Untermethylierung von DNA hängen mit Zervixdysplasie und Zervixkarzinomen zusammen.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19755648/

(300) Eine Stomatitis aphtosa ist assoziiert mit Mängeln an Eisen, Vitamin B12 und Folsäure sowie bei schweren Verläufen mit erhöhten Homocystein-Spiegeln.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25048341/

(302) Ein Mangel an Folsäure ist äquivalent zu einer Bestrahlung mit 1 Gray (zum Vergleich: die unbehandelte Ganzkörper-LD50 für Menschen liegt bei 4,5 Gray).

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/14597554/

(315) Cofaktoren für die Synthese von Dopamin aus Phenylalanin bzw. Tyrosin sind Vitamin C, Folsäure (methyliert), Vitamin B3, Vitamin B2, Eisen, S-Adenosyl- Methionin, Zink, Magnesium und Vitamin B6 als Pyridoxalphosphat, zur Umwandlung in Noradrenalin zusätzlich Kupfer.

https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/B9780123969880000143

(314) Notwendige Cofaktoren für die Synthese von Serotonin und Melatonin aus Tryptophan sind Folsäure (methyliert), Calcium, Vitamin B3, Zink, Magnesium, Vitamin B6 als Pyridoxalphosphat und Vitamin C, für die Umwandlung in Melatonin zusätzlich Eisen und S-Adenosyl- Methionin.

https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/B9780123969880000143

(370) Die Supplementation von Patienten mit Typ-2-Diabetes mit Folsäure (5mg/Tag) reduziert über acht Wochen Homocystein und Malondialdehyd (-35%).

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21896879/

(373) Kinder mit ADHS haben niedrigere Serumspiegel an Vitamin B12, Folsäure, Vitamin B6 und Eisen (gemessen am Ferritin). Ebenso besteht ein ungünstigeres Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31109092/

(384) Bei Patienten mit Typ-2-Diabetes senkt Folsäure (5mg/Tag über acht Wochen) in einer randomisiert-kontrollierten Studie deutlich das Homocystein (15.1 auf 12.1µmol/L), erhöht die totale antioxidative Kapazität (0.96 auf 1.14 mmolFe2+/L) und senkt das Malondialdehyd (2.6 auf 1.7µmol/L).

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21896879/

(422) Bei der Anorexia nervosa bestehen hauptsächlich Defizite an Selen, Folsäure und Vitamin A.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28257095/

(443) Die Gabe von Methionin erhöht Homocystein (1500mg/Tag über vier Wochen, Erhöhung um 20%, bei ausreichendem Folsäure-Status, randomisiert-kontrollierte Studie).

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15870821/

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