Glycin

(230) Glycin und Serin sind bei einem Vitamin B6-Mangel relativ erhöht.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/5540438/

(234) Glycin erhöht in vitro die Synthese von Kollagen durch Gelenkchondrozyten.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30006659/

(420) Es existiert ein russisches Patent zur Behandlung des Bruxismus mit Hilfe von unter anderem Glycin, Vitamin E, Taurin, Phenylalanin, Vitamin C, Vitamin B6 und Vitamin B12.

https://patents.google.com/patent/RU2232012C1/en

(447) Eine orale Gabe von Glycin führt zu einem raschen Anstieg des Glycinspiegels im Blut und auch im Gehirn.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22293292/

(448) Glycin verkürzt den Schlafbeginn ohne Änderung der Schlafarchitektur.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22293292/

(449) Glycin, nicht Cystein, kann unter bestimmten Umständen die begrenzende Aminosäure bei der Synthese von Glutathion sein.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29559876/

(450) Die hochdosierte (0,8g/kgKG) Gabe von Glycin verbessert in einer randomisiert-kontrollierten Studie über sechs Wochen klinisch signifikant negative Symptome einer Schizophrenie (zusätzlich zur Gabe der üblichen Antipsychotika). Das gute Ansprechen auf Glycin korreliert strikt mit den Glycin-Serumspiegeln vor Behandlungsbeginn.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/9892253/

(518) Glycin ist neben Prolin und Lysin die begrenzende Aminosäure beim Aufbau von Kollagen und sollte als therapeutische Option bei Arthrose in Betracht gezogen werden.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30006659/

(552) Bei Long COVID bestehen in einer metabolomischen Analyse Veränderungen bei Cystein (vermindert), Glutathion (vermindert), Taurin (vermindert), Serin (vermindert), Alanin (vermindert), Glycin (vermindert), Glutamin (vermindert), S-Adenosyl- Homocystein, Kynureninsäure (erhöht), Nicotinsäure (erhöht), Tryptophan (vermindert).

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32559180/

(623) Glycin (120mg/kgKG intraperitoneal einmalig) und L- Serin (168 mg/kgKG intraperitoneal einmalig) nach einer mit einer mit Ketamin behandelten, LPS-induzierten Depression im Mausmodell attenuieren eine Depression zusätzlich (Vorsicht: diese Aussage ist eine Inferenz!); die Freisetzung dieser Aminosäuren durch Ketamin aus dem Skelettmuskel scheint einen Teil der antidepressiven Wirkung des Ketamins auszumachen.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31321459/

(501) Beim Reizdarmsyndrom hilfreiche Aminosäuren im Tierexperiment sind unter anderem Glutamin, Arginin, Methionin bzw. Cystein, Tryptophan und Glycin.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28832517/

(656) Ein Folsäure-Mangel führt zu einer auf 1/6 reduzierten Umwandlung von Serin zu Glycin. (physiologische Tierstudie)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15428426/

(661) Serin und Glycin können im Tierexperiment (Hühner) gegeneinander problemlos ausgetauscht werden, benötigen aber zwingend adäquate Folsäure zur Umwandlung, weil sonst deutlich das Massenwachstum abnimmt.

https://pdfs.semanticscholar.org/c0bf/668c4e4ae72b1fa4128d6ed9140098c186ab.pdf

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